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Pkw-Verkauf: Wenn der Gebrauchtwagen ersetzt werden soll

23/04/201522:20
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Artikel von:

Désirée
Es kommt eine Zeit, wenn der Gebrauchte seinen Dienst verrichtet hat und veräußert werden soll. In einigen Fällen wird er einfach durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Mit dem Gebrauchtwagenverkauf will man noch einen Teil seiner Investition retten und diese in den neuen Pkw stecken. Wie aber verkauft man das Fahrzeug und viel wichtiger, was verlangt man für den Gebrauchten?
Schweren Herzens trennt sich früher oder später jeder Autofahrer von seinem Fahrzeug. Dabei trauern sie diesem nur selten nach, schließlich bedeutet der Pkw-Verkauf, dass ein neues Auto bald in der Garage stehen wird. Bis es aber so weit ist, muss man sich Gedanken um den Verkauf des aktuellen Fahrzeugs machen. Wer sich ein wenig mit dem Thema befasst, wird schnell feststellen, dass der Pkw-Verkauf gar nicht so einfach ist.

Was ist der Gebrauchte noch Wert?

Die schwierigste Frage, die Pkw-Verkäufer beantworten müssen, ist, wie viel das Auto noch Wert ist. In diesem Bereich gibt es einige grundlegende Werte, die den Fahrzeugwert bestimmen:
  • Kilometerstand
  • Baujahr
  • Marke/Modell
  • Ausstattung/Extras
  • Zustand
  • Modifizierungen
Diese Werte vereinfachen die Angelegenheit aber nicht für den privaten Verkäufer. Auf dem Weg zur Preisermittlung gibt es allerdings einige Wege, wie man sich eine ungefähre Preisvorstellung machen kann:
  • Konkurrenz:
    Interessierte können auf Online-Portalen ähnliche Fahrzeuge finden, deren Preise notieren und am Ende einen Durchschnitt ermitteln. Meistens findet man aber nur ähnliche Fahrzeuge. Unterschiede kann es in puncto Ausstattung, Kilometerstand sowie Zustand geben, sodass der Preis nur ein grober Richtwert ist.
    Autohändler:
    Wer mehrere Autohändler in der Umgebung besitzt, sollte diesen mit seinem Gebrauchten einen Besuch abstatten. Hier kann man seinen Pkw bewerten lassen, ohne dass man ihn anschließend verkaufen muss. Dabei ist zu beachten, dass Autohändler immer einen Minimalpreis nennen, da sie durch den Verkauf selbst noch etwas verdienen müssen.
  • Schwacke und Co.:
    Unternehmen wie Schwacke und DAT führen seit vielen Jahren eine umfassende Datenbank mit Gebrauchtwagenpreisen. Gegen eine geringe
    Gebühr können Interessierte den Preis für ihren Gebrauchtwagen anzeigen lassen.

Professionelle Fahrzeug-Bewertung mit genauer Wertermittlung

Eine Alternative zu den oben genannten Lösungen ist eine professionelle Fahrzeugbewertung:
Im Rahmen dieser Bewertung ermitteln Pkw-Verkäufer zunächst kostenlos den Preis ihres Fahrzeugs anhand Infos zur Marke, dem Modell, Leistung, Kilometerstand sowie dem Alter.

Nachdem alle Details zum Fahrzeug eingetragen wurden, ermittelt die Webseite den Marktpreis des Gebrauchtwagens. Was bis zu diesem Schritt nicht berücksichtigt wird, ist die Sonderausstattung (Navi, Klima, etc.).

Wo ist dann der Vorteil gegenüber dem Autohändler? Ganz einfach, es handelt sich bei dem ermittelten Preis um einen Richtwert. Eine genaue Wertermittlung kann nicht online erfolgen, da sich ein Experte das Fahrzeug vor Ort ansehen muss – und genau das wird im Anschluss auch angeboten.

Der Dienstleister hat mehrere Filialen in ganz Deutschland, wo Pkw-Verkäufer einen Termin vereinbaren können, damit ein Profi den Wert des Fahrzeugs ermittelt.

Wie im obigen Beispiel zu sehen ist, kann man direkt im Anschluss einen Termin für die Wertermittlung vereinbaren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich auch dabei um einen kostenlosen, unverbindlichen Service handelt. Wer sich jedoch dazu entscheidet, sein Fahrzeug an den Dienstleister zu verkaufen, erhält den Verkaufswert bar direkt nach Kaufabschluss. Weiterhin müssen sich Verkäufer nicht um die Abmeldung kümmern – auch diese übernimmt der Dienstleister. Für Verkäufer wäre die Fahrzeug-Abmeldung eine weitere bürokratische Hürde, die man sich durchaus ersparen kann.

Das Auto auf den Verkauf vorbereiten

Unabhängig von der gewählten Verkaufsmöglichkeit sollte jeder Autobesitzer einige Tipps befolgen, mit deren Hilfe er den Wert seines Fahrzeugs vor dem Verkauf erhöhen kann:
  • Zustand: Ein Auto möchte genauso wie der eigene Körper gepflegt werden. Wer regelmäßig Öl und Co. wechselt, es durch die Waschstraße schickt und mit Pflegeprodukten behandelt, der wird später mit einem hohen Verkaufswert belohnt.
  • Extras:
    Bereits beim Kauf eines Autos kann man auf Extras achten, die den Wert erhöhen. Relativ unspektakulär sind elektrische Fensterheber. Gut ist eine Metalliclackierung, Radio, Xenonlicht, Klimaanlage sowie Navi.
  • Check-Heft: Ein guter Zustand kann mit einem lückenlosen Check-Heft demonstriert werden. Darin sind alle regelmäßigen Besuche in der Werkstatt vermerkt und zeigen dem Käufer, dass es sich um ein gepflegtes Fahrzeug handelt.
  • Aufbereitung:
    Vor dem eigentlichen Verkauf sollte man das Fahrzeug ein letztes Mal aufbereiten (lassen). Gemeint ist der Besuch in der Waschstraße gefolgt von einer gründlichen Reinigung im Inneren. Insbesondere Flecken wirken wertmindernd. Sie kann man selbst entfernen, sollte es nicht möglich sein, lässt man dagegen lieber den Profi ran.
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