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Wieso, weshalb, warum: So wird ein Junggesellenabschied geplant

4. November 2013

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Wieso, weshalb, warum: So wird ein Junggesellenabschied geplant

Mein bester Freund heiratet seine langjährige Freundin und der Hochzeitstermin steht fest. Nun lag es an mir, den Junggesellenabschied vorzubereiten. Junggesellenabschied? Ab und zu traf ich mal in der Stadt auf lustige, verkleidete und äußerst betrunkene Männer, wo es hieß: „Guck mal die Bekloppten, die feiern Junggesellen-Abschied“. Manchmal war es auch eine Horde Frauen, wo die Junggesellin einen Bauchladen trug und mir irgendeinen Blödsinn verkaufen wollte. Aber mich mit dem Thema wirklich beschäftigt hatte ich noch nicht. Doch es galt, diese Herausforderung zu meistern.

Eins war mir natürlich klar: Dieser Abend muss unvergesslich werden. Zunächst einmal erstellte ich eine Liste mit den Leuten, die auf keinen Fall an diesem Abend fehlen durften. Anschließend schrieb eine Rundmail auf Facebook und kündigte an, dass ich einen Junggesellenabschied für Bernd organisiere, und habe einen Termin vorgeschlagen. Es dauerte natürlich einige Zeit, bis man sich dann doch endgültig für einen Termin entschieden hatte. Das Datum für den großen Tag stand also fest und Bernd wusste von nichts.

Verkleidung ja oder nein?

Bei dieser Frage muss ich gar nicht lange überlegen, schließlich sollte man ja erkennen, dass wir einen Junggesellenabschied feiern. Einheitlich T-Shirts – das wäre es doch. Also machte ich mich im Internet auf die Suche und wurde schnell fündig. Ich entschied mich für www.bandyshirt.com und überlegte mir einen passenden Schriftzug.

Da wir eigentlich alle in der Clique eingefleischte Singles sind, entschied ich mich schnell für den Schriftzug: „Glücklicherweise heiße ich nicht Bernd“. Die T-Shirts auszusuchen, den Schriftzug mit ein paar netten Bildchen zu positionieren und letztendlich zu bestellen, war völlig einfach und problemlos. Die T-Shirts waren also unterwegs.

Wie wird der Abend finanziert?

Dass Bernd keinen Cent für diesen Abend ausgeben soll, war selbstverständlich. Also verfasste ich wieder eine Rundmail auf Facebook und beschloss mit unseren Freunden, dass wir alle zusammenlegen. Da wir fast alle leidenschaftliche Paintball-Spieler sind, war uns auch klar, dass wir an diesem Abend erst einmal in die Paintball-Halle fahren.
Wir hatten dort schon oft gesehen, dass Junggesellen in ein Hasenkostüm gesteckt wurden und offen über das Feld rennen mussten. Dabei hat das „Opfer“ doch einiges einstecken müssen. Bernd musste also ebenfalls in das Hasenkostüm. Ich besprach dies mit dem Besitzer der Paintball-Halle und mietete die Halle für den geplanten Abend. Ebenso sorgte ich dafür, dass an dem Abend Essen und Trinken bereitstanden.

Wie erfolgreich war der Abend?

Wir haben selten so viel gelacht und Bernd war doch sehr überrascht, als wir ihn an dem Abend mit einer großen Limousine abholten und direkt zur Paintball-Halle fuhren. Er war zwar nicht wirklich über das Hasenkostüm begeistert, aber dafür hatten wir umso mehr Spaß. Nach dem Spielen sind wir dann noch in unsere Stammkneipe gefahren und haben uns einer Menge Alkohol angenommen. Im Übrigen kamen die T-Shirts überall gut an und sorgten für viele Lacher. Alles in allem war es also ein rundum gelungener Abend.
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